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Webentwicklung · 6 Min. Lesezeit · Stand: August 2026Journal

Was kostet eine professionelle Website 2026?

Kaum eine Frage bekommen wir häufiger gestellt, und kaum eine wird im Netz nebulöser beantwortet. Deshalb hier die ehrliche Version: konkrete Preisspannen, die Faktoren, die den Preis treiben, und die Kosten, die nach dem Launch weiterlaufen.

Die Preisspannen im Überblick

Websites sind keine Ware von der Stange, aber der Markt hat sich auf erkennbare Spannen eingependelt. Wer deutlich darunter anbietet, spart meist an Konzept, Texten oder Technik. Wer deutlich darüber liegt, sollte das mit Umfang oder Spezialisierung begründen können.

  • Onepager oder Landingpage: 1.000 bis 2.500 Euro. Eine Seite, klare Botschaft, Kontaktmöglichkeit. Reicht für viele Handwerker und Dienstleister als Start.
  • Firmen-Website mit 5 bis 15 Seiten: 2.500 bis 8.000 Euro. Leistungsseiten, Über uns, Referenzen, Kontaktformular, sauberes SEO-Fundament.
  • Website mit Buchung oder Anbindungen: 4.000 bis 12.000 Euro. Zum Beispiel ein Hotel mit Buchungsstrecke oder ein Studio mit Terminanfrage.
  • Onlineshop: 5.000 bis 15.000 Euro und mehr, je nach Produktanzahl, Zahlungsarten und Warenwirtschaft.
  • Individuelle Webanwendung oder Portal: ab 10.000 Euro, nach Aufwand.

Was den Preis wirklich treibt

Der größte Kostenfaktor ist nicht das Design, sondern die Zahl der Entscheidungen, die jemand für Sie treffen muss: Struktur, Texte, Bilder, Anbindungen, rechtliche Anforderungen. Eine Agentur, die Ihnen fertige Texte und Struktur abnimmt, kostet mehr als eine, die auf Ihre Zulieferung wartet, spart Ihnen aber Wochen.

Konkret treiben diese Punkte den Preis: individuelle Gestaltung statt Template, professionelle Texte, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen zu Buchungssystemen oder Warenwirtschaft, Datenschutz-Anforderungen und die Frage, wer die Inhalte pflegt.

Die laufenden Kosten nach dem Launch

Eine Website ist kein Einmalkauf. Realistisch sind 20 bis 100 Euro im Monat: Domain und Hosting liegen bei 5 bis 30 Euro, dazu kommen je nach Vereinbarung Wartung, Updates und kleinere Anpassungen. Bei Shops und gebuchten Systemen wie Shopify kommen Plattformgebühren dazu, bei Shopify etwa ab 36 Euro im Monat plus Transaktionskosten.

Vorsicht bei Mietmodellen ohne Eigentum: Wenn Sie monatlich zahlen, aber Code und Inhalte der Agentur gehören, sind Sie gebunden. Fragen Sie immer, wem die Website am Ende gehört.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

Baukästen wie Wix oder Squarespace kosten wenig, verlangen aber Ihre Zeit und liefern selten ein Ergebnis, das bei Google sichtbar wird. Freelancer sind oft günstiger als Agenturen, die Qualität schwankt aber stark und bei Ausfall stehen Sie ohne Ansprechpartner da. Eine kleine Agentur oder ein Studio liegt preislich dazwischen und liefert im besten Fall beides: persönlichen Kontakt und professionelle Umsetzung.

Unser Ansatz bei COMPYLABS: Festpreis nach kostenlosem Erstgespräch, klickbarer Prototyp vor dem Produktivcode, und die Website gehört am Ende Ihnen, inklusive Code.

Häufige Fragen

Meist handelt es sich um Template-Seiten ohne individuelle Struktur, Texte oder SEO. Das kann als Übergangslösung funktionieren, wird aber selten bei Google sichtbar und muss oft nach ein bis zwei Jahren neu gemacht werden.

Bereit für eine Website, die wirklich arbeitet?

Kostenloses Erstgespräch, ehrliche Einschätzung, Festpreis-Angebot. Sie entscheiden danach in Ruhe.

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